U15 belohnt sich nach erfolgreicher Saison mit Vizemeister-Titel in der Landesliga
Am vergangenen Samstag gab es eine Premiere im Bad Aiblinger Eisstadion: erstmals in der Vereinsgeschichte richtete der EHC Bad Aibling das Finalturnier der Landesliga in der U15 aus. Qualifiziert hatten sich für dieses Turnier die beiden Bestplatzierten aus den zwei Landesliga-Gruppen: Dies waren in Gruppe 1 der ERC Ingolstadt II, sowie die EHF Passau Black Hawks und in der Gruppe 2 die Lindau Islanders, sowie unsere Aibdogs. Gespielt wurde im Modus Jeder gegen Jeden – ein Spiel ging über 2x 20 Minuten.
Um ein Turnier dieser Größenordnung auf die Beine stellen zu können bedarf es vieler ehrenamtlicher Helfer. Von der U7 bis zu den Senioren war die Unterstützung von Eltern und Aktiven groß und so stand einem tollen Event nichts mehr im Wege.
Neben dem sportlichen Highlight war das Team vom Hockey Town Rosenheim mit einem Verkaufsstand, sowie einem „Game Changer“ vor Ort, bei dem es tolle Preise zu gewinnen gab. In der Pause wurde zudem ein Wettbewerb im Puckwerfen veranstaltet – auch hierfür sponserte Hockey Town tolle Gutscheine für die ersten 3 Plätze.
Neben einer riesigen Auswahl am Kuchenbuffet versorgte das Kiosk-Team die Fans mit Speisen und Getränken, während im Stüberl die Mannschaften mit einem warmen Mittagessen verköstigt wurden.
Den Auftakt ins Turnier machten der EHC Bad Aibling gegen den ERC Ingolstadt. Unbeeindruckt vom großen Namen des DEL-Clubs legten die Aibdogs konzentriert los und konnten sich zur Pause einen 2-0 Vorsprung erkämpfen, der direkt nach der Pause auf 3-0 ausgebaut werden konnte. Eine kurze Unaufmerksamkeit bestraften die Ingolstädter sofort und kamen mit einem Doppelschlag auf 2-3 heran. In einer spannenden Schlussphase ließen die Aiblinger jedoch nichts mehr anbrennen und konnten die ersten drei Punkte des Turniers auf ihrem Konto verbuchen.
In der zweiten Partie des Tages sicherten sich die Lindauer einen souveränen 5-0 Sieg gegen Passau und unterstrichen eindrucksvoll ihre Titel-Ambitionen. Anschließend waren die Aibdogs wieder gefragt und der Gegner hieß Passau. Trotz der kurzen Pause und zuvor hohen Niederlage kamen die Niederbayern wie verwandelt aus der Kabine und überrollten die Aiblinger von Beginn an. Diese wiedrrum fanden diesmal überhaupt nicht ins Spiel und zur Hälfte führte Passau bereits 5-1. In der zweiten Hälfte sorgten die Aibdogs noch für ein bisschen Ergebnis Kosmetik und nach 40 Minuten stand es 4-7.
In der folgenden Partie standen sich Lindau und Ingolstadt gegenüber. Lindau erwischte den besseren Start und ging bereits nach 5 Minunten mit 2-0 in Führung. Nun drehte aber Ingolstadt auf und wollte sich für die Auftakt-Niederlage revanchieren. Noch vor der Pause gelang der Anschlusstreffer und in der zweiten Hälfte konnten sie den Spielstandt mit 3-2 zu ihren Gunsten drehen. Diesen knappen Vorsprung retteten sie auch über die Zeit und nach 4 von 6 gespielten Partien hatte jedes der 4 Teams einen Sieg auf dem Konto.
Einen spannenderen Verlauf hätte es für das Turnier nicht geben können! Ingolstadt gegen Passau hieß es also in der vorletzen Partie. Zweimal ging Ingolstadt in Führung, zweimal konnte Passau ausgleichen. Dann zündeten sie den Turbo und zogen zur Pause auf 5-2 davon. Dem hatte Ingolstadt nicht mehr viel entgegen zu setzen und so gewann Passau am Ende mit 6-2 und sicherte sich erst mal Platz 1 des Turniers.
Die letzte Partie des Tages – Aibling gegen Lindau – versprach also ein richtiges Endspiel zu werden. Lindau konnte mit einem Sieg Meister werden, Bad Aibling ebenfalls, müsste aber mit 5 oder mehr Toren unterschied gewinnen. Außerdem hatten die Aibdogs mit den Islanders noch eine Rechnung offen – hatte man doch während der Saison zweimal denkbar knapp verloren. Bereits nach 4 gespielten Minuten gingen die Hausherren mit 1-0 in Führung. Diese wurde nicht nur von den eigenen Fans, sondern auch von den zahlreich mitgereisten Passauern lautstark bejubelt. Während der gesamten Partie herrschte richtige Play-off Stimmung im Stadion und die Aiblinger und Passauer Fans peitschten die Aibdogs nach vorne. Die knappe 1-0 Führung hatte bis 4 Minuten vor Schluss Bestand. Lindau warf nun alles in die Waagschale und nahm den Torhüter vom Eis. Allerdings waren die Aibdogs hellwach, schnappten sich die Scheibe und versenkten sie im leeren Tor. Wer nun dachte das Spiel sei entschieden lag falsch – im Gegenzug gelang Lindau eine Minute vor Schluss der Anschlusstreffer. Erneut tauschten sie den Torhüter gegen einen 6. Feldspieler – erneut traf Aibling das leere Tor und sorgte damit für die endgültige Entscheidung. 3-1 hieß es am Ende für Bad Aibling. Die Freude auf dem Eis und auf den Rängen war grenzenlos!
Der EHF Passau Black Hawks wurde verdient Turniersieger. Platz zwei belegte der EHC Bad Aibling. Dritter wurden die Lindau Islanders und Platz 4 ging an den ERC Ingolstadt.
Wir gratulieren allen Mannschaften zu einem tollen Turnier und sind natürlich mächtig stolz auf unsere Aibdogs.







